MEIN ABENTEUER 2017

Home sweet Home oder besser gesagt, was lange währt, wird endlich gut – Ankunft am Frankfurter Flughafen

 

In Frankfurt angekommen, hat Olli wie immer auf uns gewartet.
Also ab zur Tierstation, denn wir wollten schnell die Hunde haben und ab nach Hause.
Doch sooo schnell geht das natürlich nicht…..
Es ist wirklich unglaublich, denn zuerst sollte der Zoll kommen um die Hunde frei zu geben.
Tja, da haben wir ganze 5 Std. drauf gewartet und glaubt nicht das wir zu den Hunden durften!
Und endlich gegen 18Uhr haben wir die Hunde bekommen, der Zoll kam nicht! Sondern hat nur den Papierkram erledigt – zum Glück klappt das alles in Canada viel besser !
Was haben sich die Hunde gefreut uns dann endlich wieder zu sehen. Jetzt aber beeilen, denn 9 Std. brauchen wir bestimmt bis nach Hause.
Nachdem alles an Ausrüstung & Hunde verladen war gings los…und wir haben es sage und schreibe 200 Meter weit geschafft – dann ist uns am Anhänger der Reifen geplatzt.
Tja und das am Samstag Abend, nicht nur das jede Werkstatt geschlossen war, auch wenn wir den Notdienst erreicht hatten, gab es keinen Reifen.Wir hatten schon fest damit gerechnet bis Montag hier zu stehen…doch dann kam der Anruf, das ein Reifen vorrätig ist.
Nun ging das warten erneut los & gegen 22 Uhr konnten wir dann endlich den Heimweg antreten.
Ihr glaubt gar nicht wie ich mich gefreut habe als wir zu Hause angekommen sind – morgens um 8Uhr!
Oma und Opa haben schon auf uns gewartet & Laika und Waldorf haben sich riesig gefreut mich wieder zusehen.
Dann haben wir uns schnell beeilt um die Hunde wieder laufen zu lassen und es war toll zu sehen wie die sich gefreut haben wieder im Auslauf zu toben.
An dieser Stelle nochmal vielen Dank an alle, die mein Abenteuer mitverfolgt haben und mir die Daumen gedrückt haben!
An meine Lehrerin Frau Tschirner  & meine Klasse 1a für die lieben Bilder und tolle Unterstützung.
An Oma & Opa für den Transfer zum Flughafen,  das sie immer sofort zur Stelle sind wenn wir Hilfe brauchen und das Sie auf die restlichen Hunde aufpassen , sie sind die besten Doghandler die wir uns vorstellen können.
An Olli, der dafür sorgt das die Hunde und wir rechtzeitig zum Flughafen nach Frankfurt kommen und wieder zurück.

Und ein ganz großes Dankeschön an Marlene und an alle die ich vergessen habe.

Jetzt könnt Ihr wieder monatlich mitverfolgen was bei mir so los ist.
Viel Spaß dabei, Eure Leonie :0)

1. April 2017 – Der Rückflug steht bevor

 

Am Freitag sind wir in Calgary angekommen & haben uns gleich auf dem Weg zum Flughafen gemacht.
So ist es immer einfacher wenn für den nächsten Tag schon mal der ganze Papierkram…erledigt ist und wir genügend Zeit zum packen der Palette haben .

Auch hier sind wir immer in dem gleichen Hotel, es ist schon toll, irgendwie kommt man sich vor wie zu Hause – mir gefällts.

Am nächsten Morgen haben wir nochmal in Ruhe gefrühstückt & wie Ihr sehen könnt …lecker Spiegelei, Bacon & Toast :0) Ich weiß gar nicht wie ich das zu Hause in meine Brotbox zur Schule mitnehmen soll, da muss es wohl wieder Brot, Joghurt und Obst geben :0)

Und damit die Hunde sich auch nochmal austoben können vor dem Flug, haben wir einen tollen Platz zum toben gefunden.>
Und es war wirklich klasse, auch wenn es nicht aussieht als wenn wir in Canada sind…sind wir !
Egal wie viel Spaß das macht, natürlich mussten wir die Zeit im Auge behalten und ab zum Cargo Center.
Dort angekommen, haben wir natürlich gleich unsere Palette zum verladen bekommen. Es ist wirklich toll, das hier immer alles so reibungslos klappt, alle freuen sich das wir da sind und sind sehr hilfsbereit.
Auch diesmal klappt alles wie am Schnürchen, wir sind einfach ein tolles Team und jeder weiß was zu tun ist .
Und Ihr glaubt gar nicht wieviel Zeug wir haben, das auspacken nimmt kein Ende.
Mama und ich haben die Flugboxen zusammen gebaut mit Decke und Wassernapf. Zwischendurch haben wir noch alles an Leckerlie an unsere  Hunde verteilt…und ich kann Euch sagen, es waren sehr viele, denn im einkaufen bin ich unschlagbar.

Nachdem wir damit fertig waren, haben alle Hunde in den Flugboxen Ihren Platz für den Rückflug eingenommen. Die haben sich auch rießig gefreut…die wissen was los ist, kein Schnee mehr unter den Pfoten, Packchaos, das Autofahren hat ein Ende.
Für uns ging es dann zum einchecken und wir  konnten beobachten wie unsere Hunde verladen wurden.
Da jetzt alle an Bord sind kanns los gehen, ab nach Hause.

Der Flug verging sehr schnell, mit spielen, Filme schauen & schlafen – denn ich hatte es wieder sehr gemütlich mich in meiner ganzen Länge auf Mama und Papa auszustrecken.
Dann freue ich mich gleich zu Hause anzukommen :0)

29. März 2017 – Ab nach Calgary

 

Nachdem tollen Vormittag in Fort Nelson ging die Fahrt für uns weiter nach Grande Prairie.

Hier haben wir nochmal einen Übernachtunsstop eingelegt um am nächsten Tag shoppen zu gehen , Auto waschen, schon mal all unsere Sachen ein wenig zu sortieren & natürlich um in Ruhe Schulaufgaben zu machen :0)

Der Winter lässt sich hier auch nicht mehr blicken, es ist alles sandig, dreckig & die Winterkleidung haben wir schon längst nach ganz hinten im Auto verstaut.

Da fällt einem der Abschied jetzt auch wirklich leicht, den das Wetter ist nicht meins.

Anbei mal ein paar Bilder dazu und ich muss wirklich zugeben, es gab schon schönere :0)

25. März 2017 – Tok und der Rückweg steht an

 

An diesem Wochenende fand das letzte Rennen in Tok statt. Papa hat den zweiten Platz in der offenen Klasse gemacht und ich war natürlich der beste Doghandler überhaupt.

Ich habe sogar schon Anfragen bekommen, ob ich nicht bei anderen in der nächsten Saison helfen möchte :0) Doch ich bleibe unseren Hunden treu.

Natürlich war es auch wieder schön, meine Freunde zu treffen und mit Lilly und Dugan zu spielen – das sind die beiden verrückten Hunde von Lori und Kenny :0)

Und nach dem Rennen begann schon gleich unser Rückweg. Es ist schon komisch sich von allen zu verabschieden. Doch jetzt freue ich mich auch langsam auf zu Hause :0)

Doch wie Ihr wisst, fliegen wir von Calgary aus zurück und da müssen wir erst mal hinkommen. Anbei ein paar tolle Bilder von unserem Rückweg und unseren super “Zwischenstopps” zum Hunde spielen :0) Denn auch die freuen sich, wenn sie das tolle Panorama der Landschaft genießen können. Der erste Schritt ist geschafft. Wir sind bis nach Whitehorse gefahren und dort nur noch ins Bett gefallen. Am nächsten Tag ging es gleich nach dem Frühstück weiter und leider mussten wir diesmal einen Teil die Animalstrecke im Dunkeln fahren – aber Papa hat uns sicher nach Fort Nelson gebracht. Doch wir haben auch diesmal wieder Bisons am Starßenrand getroffen.

An nächsten Morgen haben wir nach dem Frühstück einen Abstecher zu meinen Freundinnen Alva & Clara gemacht. Auch hier halten wir immer an, denn ich freue mich wenn ich die beiden wieder sehe! Das war wirklich ein toller Vormittag. Wir sind eigentlich fast durchgehend mit dem Skidoo gefahren bzw. ICH :0) und die anderen beiden hingen am Schlitten hinten dran. Unglaublich was das für ein Spaß macht!

Also, ich halte Euch auf dem laufenden.

20. März 2017 – I believe in Santa Claus

Hier bei uns ist es immer noch tiefster Winter mit viel Schnee, kalten Temperaturent und allem was dazu gehört.

Was kann es da schöneres geben als den Weihnachtsmann zu besuchen? Wenn wir schon mal in der Nähe sind, lassen wir uns das nicht entgehen. Immer wenn wir mit den Hunden zum Training fahren , führt unser Weg in North Pole am Santa Claus House vorbei .. – doch nicht heute :0)

Denn endlich durfte ich heute wieder Weihnachtslieder singen und summen. Ich mag das sooo gerne, doch nach Weihnachten soll ich damit immer aufhören 😉

Und so haben wir uns auf den Weg gemacht den Weihnachtsmann zu besuchen. Doch der war schon wieder nicht da! Erst im Mai ist er wieder hier, doch so lange sind wir ja nicht mehr hier vor Ort.

Schade, aber dafür haben wir wieder ganz tolle Bilder gemacht. Es ist einfach unglaublich: hier gibt es soo viele tolle Sachen und überall erklingen Weihnachtslieder. Man könnte meinen es ist Weihnachten. Sogar Papa hat es gefallen :0) Und ich durfte sogar auf dem Stuhl vom Weihnachtsmann sitzen. Für alle die mal hier in der Nähe sind: Anhalten nicht vergessen:0) Und alle guten Dinge sind drei! Vielleicht treffe ich Ihn ja beim nächsten Mal, wenn ich hier bin – ich glaube fest daran :0)

13. März 2017

 

Falls Ihr Euch jetzt fragt, was ich mit einem Schwein mache… nein, wir wir waren nicht im Tierpark! Aber so sieht es aus , wenn man in Alaska zum Tierarzt geht. Da läuft so manches Tier durch die Praxis und läßt sich von den Patienten nicht stören :0)

 

Heute haben wir mal alle unsere super Athleten durchchecken und einrenken lassen – denn manche waren ganz schön versteift und haben sich nach der Behandlung wieder pudelwohl gefühlt. Denn bei der tollen Leistung die unsere Hunde bringen, soll es Ihnen auch an nichts fehlen :0)

09. März 2017

 

Leider ist für mich die Rennsaison schon vorbei. Doch wir haben hier natürlich trotzdem noch viel Spaß mit den Hunden, denn für Mama & Papa gehts noch weiter mit der Rennsaison.

Und ich trainiere natürlich weiterhin fleißig. Leider hatten wir beim letzten Training keinen Fotoapparat parat. Dieser ist leider kaputt gegangen. Irgendwie hält hier alles an Elektrogeräten aus Alaska nur ein Jahr, denn den Fotoapperat hatten wir erst in der letzten Saison hier geholt.

 

Aber ich kann Euch sagen: die letzen Tage haben mir riesig Spaß gemacht! Mama ist mit 4 Hunden vorgefahren ich bin mit 2 Hunden hinterher. Doch Mamas Hunde wollten nicht auf die kurze Strecke. So stand ich dann erstmal artig dahinter, bis ich dann vorgefahren bin :0) Schließlich kennen Elsa und Raven den Weg. Danach sind wir gleich nochmal los –  ohne anhalten – und ich bin Papa hinterher gefahren. Meine Hunde waren so schnell, dass ich Papa erstmal überholt habe :0) Da hat Mama nicht schlecht gestaunt :0)

 

Zur Zeit ist das Wetter hier wirklich wieder unglaublich kalt – da teile ich gerne meinen Schal :0) Und während Papa trainiert, laufe ich mit den Hunden um die Wette, spiele im Schnee oder auf dem Spielplatz. Der März ist hier in Fairbanks immer der schönste Wettermonat im Jahr. Denn es gibt hier nur strahlend blauen Himmel und Sonne oder es schneit. Meinen Freund Niki haben wir auch wieder gesehen und er hatte einen Puppy dabei, der fast so aussieht wie meine neue Twiggy ( da bin ich mal gespannt wie groß meine daheimgebliebene Twiggy geworden ist ) Natürlich freue ich mich auch immer wenn ich meine Freunde treffe :0)

02.-04. März 2017 – Jr. North American Championship

 

1. Renntag

Heute war der erste Renntag und ich hatte für heute die Startnummer 1 – das war schon mal prima. Es war traumhaftes Wetter, Sonne und ein strahlend blauer Himmel. Auch für uns gab es vor dem Rennen eine Musherbesprechung, wo jeder Starter dran teilnehmen muss. Dort werden die Rennregeln und die Streckenführung erklärt. Elsa war wie ich auch etwas aufgeregt, aber es standen viele Helfer auf der Strecke. Doch diese brauchten zum Glück nicht eingreifen. Elsa ist sehr schnell die Runde gelaufen. Als wir um die Kurve rum sind, habe ich mich wieder hingehockt um noch etwas Zeit gut zu machen. Doch kurz vorm Ziel stand jemand, zu dem sie erstmal hin laufen wollte … –  also habe ich mich schnell wieder hingestellt und habe Elsa motiviert weiter dran vorbei zu laufen. Puh, geschafft! Für heute lag ich mit 13 Sekunden vorne und morgen gehts weiter mit dem zweiten Renntag :0)

3. Renntag

Heute habe ich mich richtig auf den Start gefreut, denn eigentlich konnte mir keiner mehr den Sieg nehmen. Also, los gehts… erstmal auf die Gerade, Kurve, hinhocken und nach Hause – das klappt wie am Schnürchen :0) Wir sind super toll die Runde gefahren! Zwar etwas langsamer als gestern, aber das machte nichts. Denn ich habe es wieder mit Elsa geschafft und gewonnen. Abends war dann die Siegerehrung und es gab einen tollen Preis für mich, wie Ihr auf den Bild sehen könnt. Und dann wurde noch meine Geschichte von meinem ersten Rennen hier vor 3 Jahren mit Waldorf erzählt…das hat keiner vergessen wie der mit mir hier rumgeflitzt ist – nur fliegen ist schöner :0)

Somit bin ich jetzt auch Junior North American Champion :0) Danke Elsa , wir sind ein perfektes Team :0)

2. Renntag

Heute war ich wieder als Erstes an der Reihe. Es war mit minus 22 Grad sehr kalt. so dass Elsa erstmal eine Jacke angezogen bekam, bevor wir zum Start sind. Und heute wusste sie genau was los ist. Elsa hat sich gefreut , gebellt und konnte es kaum abwarten endlich loszulaufen. Elsa war superschnell und wir waren nochmal 7 Sekunden schneller als gestern. Somit hatte ich meinen Vorsprung auf 33 Sekunden ausgebaut – so macht das Spaß. Also morgen am dritten Renntag einfach ohne Probleme rumkommen, dann ist mir der Sieg sicher :0)

01. März 2017 – Vor den Jr. North American Championship

 

Eigentlich waren wir der Meinung, das von Freitag bis Sonntag die Junior North American Championships stattfinden. Als wir  gemütlich beim Frühstück sitzen, liest uns plötzlich Papa aus der Zeitung vor, dass heute um 15 Uhr schon der Start ist! Das kann doch nicht sein, ich bin doch noch gar nicht angemeldet…

 

…aber zum Glück haben wir das schnell geklärt: der Start ist am Donnerstag und für heute war nur das Startnummern ziehen angesetzt. Puh, Glück gehabt! Also sind wir heute nach dem Training zum Drawing und ich habe für morgen die Startnummer 1 bekommen. Das ist doch schon mal eine super Voraussetzung. Und dann war noch Roxy Wright vor Ort und hat uns Kindern aus Ihrem Leben erzählt und uns viele Tipps mit auf dem Weg gegeben. Das war wirklich toll und mein Englisch wird wirklich immer besser. Also heißt es wieder Daumen drücken :0)

 

Ich halte Euch auf dem laufenden ,

Eure Leonie

21.-26. Februar 2017 – Schnee-Vergnügen

 

Für uns war es jetzt die letzte Woche in der Sheep Creek Lodge und anbei seht ihr mal ein paar Bilder, wie traumhaft es hier aussah mit sooo viel Schnee :0)

 

Wir haben diese Woche zum trainieren genutzt, da für uns an diesem Wochenende kein Rennen anstand. Anbei ein paar Bilder von unserem Schnee-Segen. Erst gab es keinen Schnee und dann hat es irgendwie ununterbrochen geschneit. Das ist natürlich toll! Doch wir wollen ja trainieren und dafür brauchen wir ja einen Trail und keinen Tiefschnee. Also habe ich mit Papa erstmal den Trail gemacht und ihr glaubt es nicht: Am nächsten Tag war der schon wieder weg – soviel hat es geschneit :0( Wir kamen aus der Arbeit gar nicht mehr raus…Aber egal, wir haben trainiert und Spaß gehabt. Ich bin dann mal mit zwei Hunden vor dem Schlitten gefahren, denn den Trail kenne ich schon auswendig. Die zwei sind so schnell – das macht Spaß kann ich Euch sagen! :0) Und dann sind wir noch mit dem Auto im Schnee stecken geblieben. Wie gut, dass gerade Jerry zur Stelle war und uns wieder rausziehen konnte – denn eigentlich waren wir hier immer allein. Da hatten wir aber Glück!

 

Am Montag gehts nach Fairbanks, denn da findet am Wochenende mein nächstes großes Rennen statt. Und da freue ich mich schon riesig drauf! :0)

20. Februar 2017 – Der Tag nach der WM

 

Nach einem super spannenden Wochenende haben wir den letzten Tag in Anchorage genutzt, um zur Learning Farm zu fahren.

 

Auch hier sind wir jedes Jahr – es ist einfach toll! Die Tiere laufen frei rum und keiner läuft davon. Alle lassen sich streicheln und füttern und ich durfte sogar ganz alleine reiten! Das Pferd war so lieb!

 

Das an diesem Tag Schneesturm war…davon habe ich mich natürlich nicht stören lassen und bin immer wieder stolz an Mama und Papa vorbei geritten :0)

 

Vielen Dank an Deborah, das Du Dir Zeit für uns nimmst:0)

17.-19. Februar 2017 – Junior World Championships

 

An diesem Wochenende fanden die Jr World Championships in Anchorage statt. Es war ein super aufregendes Rennen, zumal ich ja unbedingt meinen Weltmeister-Titel verteidigen wollte!

 

1. TAG

Ich war natürlich wie immer vor dem Rennen super aufgeregt. Schließlich wollte ich gewinnen. 🙂 Doch das wollen alle und die Konkurrenz ist stark. Da schaut man sich natürlich seine Gegner an & deren Hunde genau an :0)

 

Ich hatte für heute die Startnummer 2 & der erste Starter vor mir sah wirklich gut aus mit seinem Hund und hat dann auch noch eine super Zeit vorgelegt. Doch das können wir besser… Ich war an der Reihe und habe dann mit Elsa leider 2 Sekunden länger gebraucht und für den nächsten Tag damit den 2. Platz belegt.

Das ist natürlich super, doch auf der Strecke Zeit gut zu machen ist immer schwer. Aber wir werden uns einen neuen Plan ausdenken :0)

3. TAG

Heute ist der letzte Renntag. Und es hat unglaublich viel geschneit. Also heißt es durchzukommen, denn die Rekord-Zeit kann mir keiner mehr nehmen. Papa hat mir gesagt, dass ich  einfach vorsichtig fahren und in der Kurve bremsen soll, damit wir auf der sicheren Seite sind. Doch das wollte ich nicht.  Schließlich will ich gewinnen und rumsausen so gut und schnell ich kann…bremsen tue ich nicht! Und Ihr glaubt es nicht: es hat super geklappt!  Kurve gefahren und auf der Geraden wieder hinhocken… Und ich habe sogar meinen Trackrekord von gestern noch um 1 Sekunde geschlagen – unglaublich! Ihr glaubt gar nicht wie ich mich gefreut habe!

 

Ich habe meinen Weltmeistertitel verteidigt! Jetzt bin ich zweifache Weltmeisterin & Trackrekordhalterin – Wahnsinn! :0)

Abends war dann die Siegerehrung. Ich habe mich schon riesig darauf gefreut. Doch zuerst gab es Essen…und das, wo ich doch so ungeduldig bin. Es gab einen Riesenpokal, ein Rennfoto von mir & Elsa & noch einen Teddy. Und dann habe ich noch einen Gutschein für Cold Stone gewonnen! Da gehen wir immer in Fairbanks Eis essen – wie passend :0)

 

Ein riesiges Lob für das tolle Rennen an den ASDRA Club & alle Helfer, sowie Bitt Coon für das tolle Foto! Und besonders möchte ich mich bei meinen Sponsoren bedanken – Ernst Danler für meinen Kinderhornet & CASCO / Helme für den super Helm + Brille.

 

Für uns ist die Saison in Anchorage hier leider schon vorbei. Wir bleiben jetzt noch ein paar Tage zum trainieren hier ( Montana Creek ) und dann gehts nach Fairbanks. Ich halte Euch auf den Laufenden.

 

Und Danke an alle die mir die Daumen gedrückt haben! Ganz lieben Dank an meine Klasse 1a & meiner Klassenlehrerin Frau Tschirner für das Foto und die lieben Grüße! Ich hab mich riesig gefreut! Und an Eddie & Debbie, die extra für mich am Sonntag gekommen sind um mich zu unterstützen und das tolle Geschenk. Ein riesiges DANKE an alle :0)

2. TAG

Heute ging es darum die Zeit von gestern zu verbessern und die Sekunden Vorsprung vom Erstplatzierten einzuholen. Also hat Papa mir viele Tipps vor dem Start gegeben:

Diesmal Matte hoch, in die Kurve legen…oh mann… die Schneekante hatte ich schon erreicht…aber ich bin nicht umgekippt :0) Und dann ging es wieder auf die Gerade, hinhocken …bis ich an Mama & Papa vorbei bin….Und es hat super geklappt. Als wir gerade im Clubhaus saßen wurden die Zeiten durchgegeben und ihr werdet es nicht glauben: Elsa und ich haben die beste Zeit gefahren! Und nicht nur das! Wir haben sogar den Streckenrekord geschlagen mit 1:08 – und waren somit also 1 Sekunde schneller als der über 6 Jahre bestehende Rekord.

 

Alle haben auf einmal gejubelt und kamen um mir zu gratulieren. Ich wusste erst gar nicht was los ist. Aber als ich realisierte, was für eine top Zeit ich eingefahren bin, habe ich mich riesig gefreut und war soo stolz! Mama und Papa freuen sich auch riesig, denn diese von mir gefahrene Rekordzeit geht in die Geschichte ein :0)

Für morgen habe ich jetzt die Startnummer 1 mit 13 Sekunden Vorsprung zum Zweitplatzierten. Also: morgen gehts weiter.

14. Februar 2017 – Happy Valentinsday!

 

Anbei seht ihr mal ein paar Bilder, wie besonders der Valentinstag hier gefeiert wird. Es ist also doch nicht nur eine Erfindung der Blumenläden.

Die letzten Tage haben wir fleißig trainiert und auf einmal wurde es wieder unglaublich kalt hier. Wir haben das Wochenende in Anchorage verbracht und uns fast tot gefroren, doch mit der richtigen Kleidung, die wir natürlich haben, kriegt man mich trotzdem kaum aus dem Schnee raus. Es ist sooo viel Schnee hier – das gab es lange nicht mehr. Da heißt es erstmal noch mehr Heu zu den Hunden in die Boxen legen, damit die es schön warm haben :0)

Ich habe mich gefreut wieder meine Freunde zu treffen und im Schnee zu toben. Anbei ein paar Bilder von meinen Freunden Colin & Mira. Und den süßen Puppys die wir betüdeln & streicheln durften. Die sind noch sooo klein! Am liebsten hätte ich die eingepackt :0)

Ich habe Samstag & Sonntag wieder zum trainieren mit Elsa genutzt. Und ich kann auch sagen: es klappt prima! Jetzt bin ich auch gar nicht mehr so aufgeregt, denn die Kurve haben wir im Training immer super gemeistert. Dieses Wochenende wird es ernst, da ist von Freitag bis Sonntag mein Rennen und ich hoffe, dass ich meinen Titel verteidigen kann :0)

 

Drückt mir die Daumen!

08. Februar 2017 – Das Training läuft

 

Anbei noch ein paar beeindruckende Bilder von der Landschaft auf unserem Weg von Tok nach Eagle River. Diese Schönheit möchte ich Euch nicht vorenthalten.

 

Wir sind am Freitag gut in Eagle River angekommen und gleich zur Rennstrecke gefahren, damit ich dort mit Elsa trainieren kann für das Rennen am Wochenende. Doch leider war dann am WE kein Rennen für mich… oh mann … ich hatte mich schon so gefreut und Elsa hat es im Training so toll gemacht… schade!

 

Also war ich der fleißige Doghandler für Mama & Papa. Riesig gefreut habe ich mich meine Freundin Mira wieder zu sehen! :0) Papa hat beim Eagle River Classic in der offenen Klasse den 2ten Platz belegt und für die anderen Hunde haben wir die Strecke als Trainingsrun genutzt. Denn die Strecke hatte es in sich! Tunnel – welche die Junghunde noch nicht kennen, Berg auf und ab und am Ende der Strecke den Heartbreak Hill. Der hat es besonders in sich wie Mama erzählt hat. Da ist es wichtig als Musher den Berg mit hoch zu laufen, sonst gehts rückwarts :0)

 

Wir sind bis zum Montag dort geblieben und haben eine tolle Zeit bei Koroush und seiner Familie verbracht, wo wir in dieser Zeit gewohnt haben. Die Temperaturen waren hier endlich wieder gemütlich. Minus 8 Grad. Wir haben uns dann aber richtig gefreut wieder in der Sheep creek Lodge anzukommen. Das ist wie unser zweites Zuhause & alle haben mich lieb begrüßt und sich gefreut, dass wir wieder da sind. Am Dienstag sind wir nach Montana Creek zum trainieren gefahren. Nachdem Papa fertig war, war ich an der Reihe. Diesmal nicht mit Elsa, weil ich diesmal gleich 2 Hunde vor dem Schlitten fahren durfte. Das war ein Spaß! Doch leider war Mamas Fotoapparat leer, so dass ich davon keine Bilder habe. Aber da wir das nochmal wiederholen folgen die Bilder noch.

 

Am Mittwoch sind wir nach Anchorage zum Trail gefahren, denn auch hier sollen die Hunde die neue Strecke kennen lernen. Denn leider war hier die letzten 2 Jahre kein Schnee, so das fast alle Rennen ausgefallen waren. Auch ich wollte hier trainieren, denn hier findet die Weltmeisterschaft für mich statt. Die Strecke hat es in sich und ich bin natürlich tierisch aufgeregt, da ich in der Kurve schon mehrfach runtergefallen bin. So etwas merkt man sich natürlich. Zuerst bin ich mit Papa zusammen gefahren mit Elsa und Sword, damit ich schon mal wieder die Strecke sehe. Und dann gings allein mit Elsa in die Kurve – Haw Haw …und…geschafft! Mama hatte sich in der Kurve versteckt und alles gesehen, doch ich war so aufgeregt, das ich sie gar nicht gesehen habe und dann auch noch das falsche Kommando gegeben habe… Denn die Kurve geht rechts rum –  zum Glück wusste das Elsa ;0) Und Ihr glaubt es nicht: genau als ich um die Kurve sause, kommt ein 4-Hunde Team hinter mir her und die konnten uns nicht einholen. Elsa war so schnell! Aber wie sollte es anders sein: auch dieses Wochenende ist kein Rennen für mich…ich glaub die wollen nicht das ich gewinne…..

02. Februar 2017 – Endlich in Alaska!

 

Nach dem letzten Training haben wir unsere Sachen gepackt und uns auf den Weg nach Fort Nelson gemacht. Diesmal lagen nur 7 1/2 Std Fahrt ( 720km ) vor uns.

 

Nach der Ankunft haben wir schnell etwas gegessen und sind dann am frühen Morgen weiter gefahren nach Whitehorse – 11 1/2 Std Fahrt ( 950 km ). Diesmal lag die Animalstrecke vor uns. Da ist es immer besonders wichtig am hellichten Tag zu fahren, da die Tiere einfach auf der Straße rumlaufen & sich nicht von uns vorbei fahrenden Reisenden stören lassen. Dazu mal ein paar Bilder wie das aussieht. Und natürlich ein paar Bilder zu unsere tollen Aussicht während der Fahrt. Das ist einfach super schön :0)

 

Auf unserer Route kamen wir durch Watson Lake. Dort gibt es einen Schilderwald mitten am Highway. Irgendwie hat mal jemand damit angefangen ein Schild aufzuhängen und das ist daraus entstanden :0) Da mussten wir natürlich anhalten.

 

Wir sind dann am frühen Abend in Whitehorse angekommen, so das wir noch eine Spielstunde bei Mc Donalds eingelegt haben. – Falls Ihr Euch fragt warum wir das machen:  Da hier natürlich bei der Kälte keiner draußen auf dem Spielplatz spielen geht, gibt es in jeden Mc Donalds einen Indoor-Spielplatz. Das ist richtig toll!

 

Übernachtet haben wir wie immer im Yukon INN – einen super gemütlichen Indianer Hotel. Jetzt können wir schon fast Alaska sehen ;0) Ok, nicht ganz, aber heute fahren wir nach Tok. Das sind nochmal knapp 7 Std  Fahrt( 620km ). Zwischendurch kommen natürlich immer noch unsere Pausen zum tanken & Hunde spielen dazu, denn die wollen sich ja auch mal die Beine vertreten ;0) Wir sind dann richtig gut durch gekommen und an der Alaskagrenze gab es diesmal sogar einen Alaska Bärenstempel für meinen Ausweis. Jippie! Endlich in ALASKA!!! In Tok angekommen hatten wir – 38 Grad! Das ist soooo kaaaalt! Da wollen auch die Hunde lieber in Ihren Betten bleiben.

 

Wir haben die Nacht in Tok im Fast Eddys verbracht –  auch das ist unser bekannter Schlafplatz und einfach schön hier. Morgen früh gehts nach Eagle River. Ich lass von mir hören…doch jetzt gehts erstmal zu Bett.

27. Januar 2017 – Endlich wieder Schlitten fahren!

 

Gleich nach der Siegerehrung der Weltmeisterschaft haben wir uns von Haliburton auf den Weg nach North Bay gemacht. Das waren zum Glück nur 2 ,5 Std. Fahrt, denn es war schon dunkel und wir auch sehr müde.

 

Gleich morgens ging dann unsere Fahrt nach Thunder Bay – 12 Std. Fahrt mit insgesamt ca. 1100 Kilometer!!! Wir sind dann um 22.30 Uhr im Hotel angekommen. Aber glaubt nicht, dass ich gleich ins Bett gefallen bin… – ohn nein! Erstmal schnell ins Schwimmbad, denn das hatte noch bis 23 Uhr auf und darauf hatte ich mich schon den ganzen Tag gefreut !

 

Am nächsten Morgen ging die Fahrt weiter nach Saskatoon – ca. 15 Stunden Fahrt lagen vor uns mit insgesamt 1495 Kilometern und das Wetter ließ leider sehr zu wünschen übrig. Wir kamen uns vor wie sonst auf dem Heimweg – es war kaum Schnee und sogar Nasses kam von oben…REGEN! Schnell weg hier! Am Sonntag ( 28.1 ) sind wir dann ganz früh aufgestanden , da eine weitere lange Strecke vor uns lag. Doch wir waren zu früh dran, denn so mußten wir morgens noch warten bis um 6.30 Uhr das Restaurant zum Frühstücken aufmacht :0) Der frühe Vogel fängt den Wurm :0)

 

Heute haben wir uns auf den Weg nach Crooket Creek zu Don & Faye gemacht. Dort haben wir erstmal eine kurze Verschnaufpause :0) Doch erstmal dahin kommen… Erst hat es geregnet wie aus Eimern, dann kam Schneeregen & schließlich hat es so doll geschneit und gestürmt, dass wir nichts mehr sehen konnten….Und so mussten wir von der Autobahn runter, haben eine Parkbucht gesucht & dort eine Stunde abgewartet bis das Wetter sich ändert. Zum Glück kam es auch so und wir konnten weiterfahren. Wir hatten schon befürchtet im Auto schlafen zu müssen. Diese Stille, wenn es nur heftigst schneit und kein Auto mehr fährt… das war schon komisch. Diesmal waren es 18 Stunden Fahrt, also die längste Strecke, die noch vor uns lag.

 

Wir sind mitten in der Nacht angekommen & froh ins Bett zu fallen. Jetzt haben wir erstmal Montag und Dienstag zum trainieren genutzt und mit den Hunden gespielt, neue Betten (Heu ) verteilt und es genossen mal einfach nicht Auto fahren zu müssen. Wir haben gerade richtiges Glück mit dem Wetter, denn erst waren hier Plus-Grade, so dass der Schnee schon schmolz, doch als wir kamen, kam auch der Winter zurück :0) Ich habe die Zeit genutzt zum Hausaufgaben machen, spielen & faulenzen.

 

Gestern bin ich endlich wieder Schlitten gefahren! Zum Üben für meine kommenden Rennen wurde ich erst mal hinterm Skidoo gezogen…das hat natürlich super geklappt! :0)

 

Nachdem Papa heute das letzte Team trainiert hat, machen wir uns auf den Weg nach Fort Nelson & werden dort übernachten. Natürlich halte ich Euch auf den laufenden :0)

22. Januar 2017 – Abflug

 

Am Sonntag ist mein Abenteuer vom Hamburger Flughafen aus gestartet. Oma und Opa haben uns – wie immer :0) – zum Flughafen gebracht.

 

Dieses Mal hatten wir jedoch kein Gepäck mit, denn das haben wir schon am Vortag aufgegeben, damit wir noch alle ins Auto passen. So war es einfach entspannt – sagt Mama, … denn ich finde es immer spannend und habe keinen Stress. Stress? Was ist das?

Vielen Dank an Oma & Opa, die zu Hause bei uns die Stellung halten und unsere daheimgebliebenen Hunde versorgen bis unsere Doghandlerin wieder zurück ist :0) Wir sind dann am Sonntag morgen ungefähr eine Stunde von Hamburg nach Frankfurt geflogen. Der Flug war sehr schnell vorbei. Dann ging es im Anschluß von Frankfurt nach Toronto Canada mit knapp 9 Std. Flug-das hat Spaß gemacht! Ich habe viel gespielt, gemalt, Filme geschaut & geschlafen. Diesmal ging es nicht direkt nach Alaska, sondern nach Haliburton in Canada. Denn dort wollen Mama und Papa bei der Weltmeisterschaft starten. Das war zwar spannend, aber die Temperateuren waren leider etwas zu warm. Doch daran haben wir uns nicht gestört. Wir hatten eine super tolle Unterkunft für die Tage mit Kamin.

 

Die Weltmeisterschaft ging über drei Tage ( Di-Do ) und Mama hat in der 6 Hundeklasse die Bronzemedaille gewonnen! Papa ist in der offenen Klasse 5ter geworden ( Top 5 ! ) & ich bin mächtig stolz auf unsere Hunde und natürlich auch auf Mama & Papa. Jetzt geht die Saison für uns in Alaska weiter, wo unsere Hunde zeigen können, was in Ihnen steckt :0) Doch da müssen wir erstmal hinfahren…

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