MEIN ABENTEUER 2016

01.04.2016 – Der Rückflug steht an

 

Vielen Dank an alle, die mein Abenteuer so tatkräftig mit unterstützt haben, mir die Daumen gedrückt haben und unsere Erlebnisse mitverfolgten.

Vielen Dank an Oma und Opa, die immer einspringen, wenn Not am Mann ist. Vielen Dank an Mira, die hier so super auf die Farm und die Hunde aufgepasst hat und alle Daheimgebliebenen versorgt hat. Und vielen Dank an Olli, der immer die Strapazen der Fahrt nach Frankfurt auf sich nimmt, um uns hin zu bringen und auch wieder abzuholen… und Marlene: die meine Seite so toll schreibt, damit ihr wisst, was so alles passiert :0) Und an alle, die ich vergessen habe: Sorry, ist nicht mit Absicht :0) Und damit ihr nicht erst bis zur nächsten Saison warten müsst, um wieder etwas von mir zu lesen und zu hören, gibt es jetzt monatlich immer einen kleinen Bereicht zu meinen Erlebnissen zu Hause. 🙂 Also seid gespannt!

Nachdem wir gut in Calgary angekommen sind, haben wir nochmal eine Nacht im Hotel verbracht. Ich habe mich schon so sehr auf zu Hause gefreut, dass ich gar nicht mehr aus dem Erzählen rauskam, worauf ich mich alles freue! 🙂 Endlich wieder leckeres Essen, Oma & Opa, Laika, alle Puppys und Hunde, die zu Hause geblieben sind… mein Kindergarten, meine Freunde, Sport.. einfach auf alles habe mich gefreut! 🙂

Morgens nach der Hundeversorgung haben wir schnell gefrühstückt, unser Zimmer geräumt und sind ab zum Cargo Center geflitzt. Wir sollten zwar erst gegen Mittag da sein, doch der frühe Vogel fängt den Wurm … und bevor uns die Zeit davon läuft, sind wir lieber zu früh als zu spät mit allem fertig. Obwohl man dazu sagen muss, dass wir schon ein super eingespieltes Team sind! Aber es gab noch viel zu tun. Wir mussten die Flugboxen für die Hunde zusammen bauen und alle mit Decke und Wassernapf bestücken. Das Auto musste leer geräumt werden und auch unsere Ausrüstung musste zusammen sortiert werden. Und dann haben wir natürlich noch so oft es ging die Hunde zum Wasser lassen rausgelassen.

Unsere Hunde haben sich wahnsinnig gefreut, sich in der Sonne zu aalen. Jetzt wussten sie auch, was los ist. Kein Schnee mehr, eine völlig andere Umgebung, viel Pack-Chaos.. da wussten auch sie ganz genau, dass es wieder nach Hause geht. Natürlich gab es auch noch was zu essen. Schließlich soll keinem der Magen knurren während des Flugs. Nachdem alle Hunde gefüttert waren, sich gelöst hatten und etwas Sonne getankt hatten, ging es für sie zurück in die Box.

Nachdem die die ganze Ausrüstung gescannt und mit Aufkleber für ok befunden wurde, wurden alle Hunde-Boxen wieder mit Aufkleber & Zettel mit „live animals – dogs“ bestückt. Was soll da auch sonst drin sein? Fische vielleicht? 😉

Danach haben Mama, Papa und ich erstmal unsere Kleidung gewechselt. Denn nach den ganzen Säuberungsarbeiten waren wir etwas schmutzig und wollten so natürlich nicht unsere Mitpassagiere beglücken. 😉 Danach sind wir zu unserem Gate. Erst kurz vor dem Abflug – als alle anderen schon im Flugzeug waren – kamen auf dem Rollfeld unsere Hunde angefahren. Das war vielleicht ein Schreck. Wir hatten schon Angst, dass sie die vergessen haben. Der Flug ging abends los und ich habe erstmal schön geschlafen. Ist ja auch praktisch, wenn man noch klein ist. Da kann man sich super hinlegen im Flugzeug. Füße zur Mama, Kopf zu Papa, Armlehne hoch – es war fast wie im Bett. 😉 Als ich wieder wach war, habe ich mir die restliche Zeit mit spielen, malen und Filme gucken vertrieben. So verging der Flug ratzfatz.

Als wir gegen Vormittag in Frankfurt ankamen, hat Olli schon auf uns gewartet. Nach der Begrüßung sind wir schnell zur Tierstation, um unsere Hunde in Empfang zu nehmen. Nachdem wir die Hunde nochmal raus gelassen hatten (einige mussten schon doll pullern) ging es zur Chipkontrolle. Danach nur noch fix die Sachen ins Auto und los Richtung Heimat. Neun Stunden Fahrt lagen noch vor uns.

Als wir zu Hause ankamen, hat unsere Doghandlerin Mira schon im Wintergarten mit Laika, Erni und Chipo auf uns gewartet. Leider musste sie schnell los, aber Oma und Opa sind auch gekommen, um uns tatkräftig beim Ausräumen, Wegsortieren und Waschen zu helfen. Wir haben super schnell alles wieder verstaut & die Hunde haben sich riesig gefreut wieder zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung zu sein. Anbei seht ihr auch ein paar Bilder, damit ihr euch vorstellen könnt, wie der ganze Flug und die vielen Vorbereitungen mit den Hunden abgelaufen sind

27.03.2016 – Jetzt gehts zurück Richtung Heimat

Das letzte Rennwochenende in Tok war für uns ein toller Abschluss dieser Saison! Papa hat die offene Klasse gewonnen & Mama den 2ten Platz in der 6-Hundeklasse erreicht. Wahnsinn! :0)

Nach der Siegerehrung am Sonntag haben wir uns gleich auf den Weg nach Whitehorse gemacht. Es lagen laaange 12 Stunden Autofahrt vor aus. Und ihr glaubt gar nicht wie lang das für mich sein kann – so kenne ich schon bald alle Filme der Welt! 😉

Wir sind die Animalstraße lang gefahren und haben ganz viele Bisons gesehen. Darüber habe ich mich richtig gefreut. Das Wetter hier oben ist schon in Frühlingsstimmung. Der Schnee ist Mangelware und wir könnten teilweise schon im T-Shirt laufen, weil es ab und zu schon ganze 12 Grad ist. Unglaublich! Leider ist deshalb alles sehr dreckig, matschig und sandig – da ist uns der Schnee doch sehr viel lieber. Aber wir sind dann gut durchgekommen und haben wie jedes Jahr im Yukon INN übernachtet. Am Montag sind wir nach dem Frühstück dann direkt weiter gefahren.

Die Fahrt ging weiter nach Fort Nelson. Doch vorher mussten wir noch die kanadische Grenze hinter und lassen. Diesmal waren wir ratzfatz mit der Kontrolle fertig – das ist auch mal schön. :0) Um 22 Uhr sind wir dann erstmal noch Pizza essen gegangen. Wir waren so hungrig! Es ist unvorstellbar, doch manchmal haben wir es mit dem Auto gerade so bis zur nächsten Tankstelle geschafft. Es gab keinen Rastplatz oder eine andere Tankstelle vorher, an der man hätte anhalten können. In Alaska ticken die Uhren halt etwas anders :0)

Am Dienstag morgen sind wir dann bei unseren Freunden Buddy und Terry vorbei gefahren. Das machen wir jedes Jahr, wenn wir hier wieder vorbei kommen, denn Freunde wollen ja auch besucht werden. 🙂

Weiter ging es mit laaangen 8 Stunden Fahrt nach Grande Prairie. Hier haben wir dann erstmal Pause gemacht und die Tage und Nächte bis Donnerstag morgen verbracht. Ein bischen shoppen hier, etwas Hunde spielen da, Auto putzen, baden gehen und vor allem: einfach mal nicht Auto fahren! :0) Jetzt liegen nur noch ungefähr weitere acht Stunden Autofahr nach Calgary vor uns, wo am Freitag der Rückflug ansteht. Diesmal fliegen wir mit Papa und den Hunden zusammen bis nach Frankfurt. Ich freue mich schon riesig auf den Flug.. auch wenn ich es schade finde, dass wir bei der Strecke nach Hause nur einmal fliegen und nicht wie beim Hinweg noch zwei Mal in ein anderes Flugzeug umsteigen. Ich fliege einfach so supergerne! 🙂

24.03.2016 – Eispark Fairbanks

 

Obwohl wir jedes Jahr zum Eispark nach Fairbanks fahren, freue ich mich jedes Mal riesig drauf. Es ist immer wieder sooo aufregend. 🙂

Diesmal sind wir im Dunkeln hergekommen, da dann alles beleuchtet wird. Im Dunkeln sieht es nochmal viel schöner als im Hellen aus! Bevor wir hierher gefahren sind, haben wir nochmal die Hunde rausgelassen. Das hat dann etwas länger gedauert, so dass es dann schon dunkel wurde.

Ich kam aus dem Rutschen und Klettern gar nicht mehr raus und konnte mich überhaupt nicht satt sehen an den wunderschön gestalteten Figuren. Mein absolutes Highlight war das Cinderella-Märchen aus Eis. :0) Und natürlich die Thomas Lok! Leider haben die Figuren in dieser Woche schon etwas gelitten. Da es so warm war und die Sonne so stark schien, ist leider schon einiges an den Figuren weggeschmolzen und sah nicht mehr ganz so schön aus. Aber mit meinen Kinderaugen sieht die Welt natürlich immer etwas anders und viel makelloser aus als durch die Augen eines Erwachsenen. Deshalb fande ich es trotz einiger Sonnenschäden supertoll! :0)

Ich habe Euch heute einige Bilder online gestellt. Einige vom Eispark oder auch mal ein Bild von unseren Abwaschmeistern. Die Hunde haben mir ganz toll geholfen, die Futterwann sauber zu machen.. bzw. zu lecken. 😉

Und shoppen waren wir auch. Da haben wir auch etwas Quatsch gemacht. Darf man ja auch – es war ja schon spät. 😉

Morgen fahren wir dann nach Tok. Dort findet das letzte Rennwochenende statt, an dem wir teilnehmen möchten. Und dann gehts wieder zurück Richtung Heimat. So langsam freuen wir uns auch schon auf die Heimkehr. Ganz besonders doll vermisse ich unseren Haus- und Hofhund Laika!

14.03.2016 – Winterspaß in North Pole

 

In der letzten Zeit haben wir sehr viel mit den Hunden für das kommende Rennen trainiert. Aber auch viel mit Ihnen gespielt und gekuschelt. Ich bin wie immer viel mit beim Training dabei. Und wenn ich einen guten Überblick von oben behalten möchte, kletter ich auch gerne mal auf das Auto. Im Klettern bin ich einfach unschlagbar. 😉

Trainiert wird in North Pole. Ich finde North Pole richtig schön, denn hier gibt es einen tollen Spielplatz genau vor Ort. Und was gibt es Schöneres als im Schnee zu toben, zu rutschen und zu schaukeln? 🙂 Außerdem freue ich mich sehr, dass unser Freund Niki hier ist. Niki ist nämlich von Süd-Korea nach Alaska gezogen und kann nun auch mit mir zusammen toben. 🙂

Zum Glück ist auch endlich der Winter in Fairbanks angekommen. Wir hatten schon gar nicht mehr damit gerechnet, denn auf dem Parkplatz konnte man teilweise schon das Gras sehen. Und auf Gras können wir ja schlecht mit dem Schlitten fahren. 😉

An diesem Wochenende findet das ONAC statt, wo Papa Michael startet. Also drückt uns bitte ganz doll die Daumen vom 18.-20.03. auf dem Racetrail in Fairbanks.

Nächste woche gehe ich mit Mama und Papa shoppen, weil wir uns dann mal ein paar Tage trainingsfrei nehmen können. Da freue ich mich jetzt schon riesig drauf. Man bekommt mich dann nur schwer aus der Spielzeugabteilung raus, weil es sooooo viele schöne Sachen von FROZEN gibt. 🙂 Drückt mir die Daumen, dass Mama und Papa sich von meinen schönen Spielzeug-Entdeckungen überzeugen lassen. 😉

03. – 05.03.2016 – Junior North American Championship

 

Diese Woche war wieder sehr aufregend, denn diesmal ging das Rennen schon am Donnerstag los und ich musste 3 Tage fahren (Donnerstag, Freitag und Samstag). Die Ergebnisse aller Tage werden dann zusammen gezählt.

Im letzten Jahr bin ich bei diesem Rennen mit Waldorf gefahren und habe mit ihm den zweiten Platz belegt. Aber Waldorf mochte ja den Rundkurs nicht, weswegen ich ganz aufgeregt war – denn hinfallen wollte ich ja nicht. 😉

Am ersten Tag war ich Erste mit 12 Sekunden Abstand zum Zweiten. Das hat schonmal prima geklappt! Am zweiten Tag habe ich mir gedacht: das muss doch noch schneller gehen. Also habe ich den Schlittensack runter gebunden und mir vorgenommen, mich hinzuhocken. Ich war während der Fahrt aber so aufgeregt, dass ich das Hinhocken völlig vergessen habe. Egal – trotzdem habe ich wieder 12 Sekunden Vorsprung zum Zweiten gehabt. 🙂 Am dritten Tag habe ich mir schon gedacht: wenn heute nichts schief geht und ich nicht versehentlich stürze – dann kann eigentlich nichts mehr passieren und ich kann meinen ersten Platz behalten. Da es am dritten Tag sehr windig war, habe ich den Schlittensack wieder runter gebunden und habe mich diesmal nach der Kurve hingehockt.

Alles hat super geklappt und auch Elsa hatte ihren Spaß und ist gerannt wie der Wind! :0) Leider ist die Elsa nicht so fotogen bzw. schaut immer weg, wenn wir ein Foto mit ihr machen wollen. Aber anbei seht ihr trotzdem einige Bilder vom Wochenende :0)

Mit dem Titelgewinn von diesem Wochenende bin ich jetzt zusätzlich noch Junior North American Champion :0)

Für diese Saison war dies mein letztes Rennen, doch weitere spannende Tage und Erlebnisse folgen noch.. also seid gespannt

26. – 28.02.2016 – Rondy

 

Damit ihr Euch mal einen Eindruck vom spannenden Rondy-Wochenende machen könnt, habe ich Euch einige Bilder von der Straße, der Streckenbesichtigung, der “Maschine zur Strecke “ herstellen-Aktion, der Siegerehrung und dem Rondy Bär mit mir rausgesucht.

Nachdem wir am Dienstag morgen von der Sheep creek Lodge losgefahren sind – 8 Std. Fahrt bis nach Fairbanks – gab es am Mittwoch morgen die gute Nachricht, dass das Rondy doch stattfindet!

 

Also sind wir am Donnerstag wieder zurück nach Anchorage gefahren – die Strecke kannten wir ja schon zur Genüge ;). Aber die Freude über das Stattfinden des Rondy war riesig – also sind wir schnell wieder ins Auto und losgefahren. Am Donnerstag Nachmittag war die Streckenbesichtigung. Leider ohne Schnee beziehungsweise nur mit wenig Schnee. Es war kaum vorstellbar für mich, dass hier über Nacht noch die schneebedeckte Renn-Strecke entstehen soll. Doch es klappte wie immer, denn der Schnee wurde eingelagert & 4000 LKWS haben Schnee hierher gebracht . Die Stadt hat wie verrückt gearbeitet, um das Rennen zu ermöglichen. Abends war dann das „drawing“. ( Startnummern ziehen & Rennanmeldung)

Am Freitag war der erste Renntag. Der Start fand auf der 4th Avenue statt. Alleine das ist schon unglaublich. 🙂 Papa Tetzner war alle drei Tage der Schnellste und hat zusätzlich noch alle Streckenabschnitte, die zeitlich gemessen wurden, gewonnen. Das war ein rundum gelungenes Wochenende für uns!

Ich habe mich wie immer sehr doll über die spannenden Tage und die Siege gefreut. Natürlich habe ich wie immer super mit geholfen – bei allen Gelegenheiten und Aufgaben. Dafür wurde ich von allen gelobt und als der beste Doghandler der Welt gefeiert. 🙂

Am Sonntag bin ich mit meiner Freundin Mia und Ihrem Papa Scott als Streckenposten unterwegs gewesen. Ich wollte mir ja auch die anderen Teams einmal ansehen und nichtnur alles vom Start verfolgen. :0)

Später am Sonntag ging es dann gleich wieder zurück nach Fairbanks. In dieser Woche findet von Donnerstag bis Samstag der Junior North American Shampionship statt, wo ich mitfahre. Drei Tage geht das Rennen. Ich bin schon wieder aufgeregt und freu mich drauf! Alle Infos und Erlebnisse dazu gibt es natürlich in Kürze hier auf meiner Webseite :0)

23.02.2016 – Sheep Creek Lodge

 

Nachdem das Rondy – wo Papa am kommenden Wochenende starten wollte – aufgrund von Schneemangel, Regen, und zu warmer Temperatur abgesagt wurde ,haben wir uns am Dienstag auf den Weg nach Fairbanks gemacht.

Doch vorher wollte ich Euch nochmal die Sheep Creek Lodge vorstellen, wo wir so viel Zeit verbracht haben und so viel Spaß hatten. :0)

 

Die Sheep creek Lodge eine gemütliche Blockhütte mit Schlafzimmer, Kinderzimmer,Spielzimmer, Küche & Umkleideraum in einem. :0) Der einzige Nachteil ist das die Toilette & Dusche ca.200m entfernt ist. Das klingt nicht weit, aber wenn man ausnahmsweise auch mal nachts nochmal auf Toilette muss, überlegt man sich zweimal, ob man man noch einmal nach draußen den weiten Weg läuft. 😉 Internetempfang und somit den Kontakt nach außen zu Euch haben wir nur wenn wir zum Essen gehen. :0) Aber man muß ja auch nicht immer erreichbar sein. 😉 An alles andere kann man sich gewöhnen – es ist schon wie unser zweites zu Hause.

 

Die Hunde haben hier schön ihre Ruhe – einzig die Alaskaeisenbahn fährt direkt vor unser Tür. Das höre ich immer schon am Hupen, bevor man sie sehen kann. So weiß jeder am Bahnübergang , dass ein Zug im Anmarsch ist. Sehr praktisch. Wir sind gerne hier, weil hier liebe Leute sind und es einfach unglaublich gemütlich in der Lodge ist. Das Essen ist lecker und am Wochenende gibt es sogar Live Musik. :0)

20./21.02.2016 – Junior worldchampionship

 

Jippie geschafft – ich bin WELTMEISTERIN!!!

Aber ganz von vorne: Am Samstag war der erste Lauf. Wir hatten ja fleißig trainiert, doch die Strecke war am Renntag auf den Zielbereich verlegt. Ich hatte die Startnummer 7. Meine Hündin Elsa war durch die vielen Menschen & die neue Strecke irritiert und so bin ich mit Elsa auf den 2ten Platz an diesem ersten Tag gekommen – mit 2 weiteren Teilnehmern zeitgleich. Das wurde also am Sonntag ein hartes Rennen. Denn alle wollen gewinnen. Und zum ersten Platz war es nur eine Sekunde und leider war es schwer, auf der Strecke Zeit gut zu machen.

Wir waren so aufgeregt & konnten kaum schlafen – ich jedenfalls nicht :0)

 

Am Sonntag ging es dann daran die Taktik zu ändern. Es musste doch machbar sein zu gewinnen. Diesmal durfte ich als Zweite starten. Also ist mein Papa zum Start & Mama hat am Ziel gewartet bzw. den Hund gerufen … und es hat geklappt …. heute war Elsa mit mit mir 2 Sekunden schneller!

Es ist wirklich unvorstellbar wie wir uns gefreut haben. Es gab natürlich eine extra Portion Leckerlie für Elsa und ich selbst habe sogar ein paar Fraudentränen vergossen :0)

Danke an alle die uns die Daumen gedrückt haben. Es hat super geholfen!

18.02.2016 – Kurz vor der Weltmeisterschaft

 

Ich bin so aufgeregt! Am kommenden Wochenende fahre ich auf der Junioren Weltmeisterschaft.

Letztes Jahr ist sie ja wegen Regen ausgefallen…Dieses Jahr soll es schneien…aber egal …ich bin ready und voll konzentriert! Mein Plan: Platz 1-3 ! Heute hatte ich die letzten Runs…trainiert und trainiert und trainiert…nichts Barbie spielen 🙂 Papa war auch ganz eifrig. Er ist 6 Stunden Training gefahren, weil er ja nächstes Wochenende die WM für die Großen hat. Dieses Wochenende bin ich aber erstmal dran. Also drückt mir bitte ganz fest die Daumen!

12/13.02.2016 ASDRA Championship – EXXON Race

 

Leider war auch an diesem Wochenende kein Kinderrennen. Aber Papa ist beim ASDRA-Championchip mitgefahren. Deshalb zeige ich Euch ein paar Bilder. Papa hat übrigens den ersten & zweiten Platz gemacht. Und Mama und ich haben fleißig geholfen, denn ohne uns geht es nicht :0)

Nach dem Rennen haben wir die Zeit genutzt um zum trainieren. Louis ist toll, aber leider auch schon alt – stolze 9 Jahre- und deshalb natürlich nicht mehr ganz so schnell. Jetzt fragt Ihr Euch warum? Nächstes Wochenende am 20/21.02. findet die Weltmeisterschaft für mich statt. Jippie :0) Doch hätten wir vorher gewußt, das die in Montana Creek statt findet- hätten wir Waldorf mitgenommen, denn der hat hier schon gewonnen. Denn normalerweise findet die in Anchorage statt – doch aufgrund von Schneemangel dieses Jahr leider nicht. In Anchorage ist die Strecke mit Rundkurs, was Waldorf – wie Ihr Euch vielleicht erinnert – nicht so gern mag. 😉 Und mit Lousi gabs hier den 2ten Platz – doch wir wollen WELTMEISTER werden :0)

Aber egal wie, der Louis durfte erstmal alle potentiellen Hunde ausbilden. Zuerst bin ich immer mit 2 Hunden gefahren, damit die Hunde wissen, was auf sie zukommt. Dann bin ich alleine gefahren, um zu sehen wer es besonders gut macht. Bis jetzt habe ich Kristoff & Elsa zur Auswahl – doch es wird noch weiter geübt ! Ich halte Euch auf dem Laufenden.

06/07.02.2016 – Eagle River Classic

 

Dieses Wochenende war leider kein Kinderrennen, aber es war wie immer trotzdem sehr aufregend auf dem Rennplatz.

Man sieht alle wieder & hilft wo man kann. Auch wir sind nie alleine beim Hunde einspannen & zum Start bringen. Wir haben immer genügend Helfer da, obwohl wir noch nicht mal fragen müssen. Das nennt sich Kameradschaft :0)

Doch als Erstes erkläre ich Euch mal das Foto mit dem Schild: Letztes Wochenende beim Norma Rasmussen Race ist Papa in der 8 Hunde Klasse auf dem Weg nach Hause in der scharfen linken Kurve sozusagen geflogen & der Sieg war zum Greifen nahe. Doch genau in der Kurve ist extra für Papa ein Loop gespurt, damit er beim Training mit den Hunden nochmal einschlaufen kann & weiter fahren kann. Beim Rennen liegen dort extra Äste, damit der Loop geblockt ist & die Hunde nicht reinlaufen. Machen sie auch nicht – … doch wenn genau in der Kurve dahinter das nächste Team vorbei fährt…was gibt es schöneres als hinterher zu rasen!! Also sind die Hunde in Lichtgeschwindigkeit ab durch den Tiefschnee & nochmal 1km extra gelaufen, umgedreht und dann wieder zurück.

Deshalb wurde an diesem Wochenende dort ein Zaun aufgestellt mit diesem Schild. Damit alle wissen wo es lang geht. :0) Die haben sich alle beim Zieleinlauf totgelacht…..so macht das hier Spaß. 🙂

04.02.2016 – die Zahnfee auf 4 Pfoten

 

So – anbei mal ein paar Bilder was hier alles so los ist. Diese Woche war viel Training angesagt und ich bin natürlich immer voll dabei. Dazu gehört natürlich Hunde anziehen, einspannen, festhalten beim Start & wenn Papa zurück ist ausgiebiges Loben, Leckerlie verteilen und wieder ausziehen.

Während Papa unterwegs ist, kletter ich gerne auf Bäumen. Außerdem helfe ich auch immer gerne Ken & Lori beim anziehen und einspannen ihrer Hunde. Dann darf ich immer mit Lilly & Dugan spielen, die mich danach auf dem Schlitten ziehen. Natürlich nicht im Geschirr – sind ja keine Schlittenhunde.

Doch was heute passiert ist, glaubt mir keiner :0)

Wie immer helfe ich dabei Ken & Lori einzuspannen und anziehen. Doch egal wie wild und aufgeregt ein Hund ist, nicht loslassen !!! Das haben mir Mama und Papa schon früh beigebracht. Deshalb habe ich es auch hier so gemacht. Der Hund war so aufgeregt zu laufen, das er erstmal MIT MIR gelaufen ist und nicht umgekehrt. Doch egal wie – Zähne zusammen beißen und festhalten dachte ich. Doch leider kam das Trittbrett vom Auto immer näher, da der Hund unters Auto ist. Und zack …..jetzt ist mein Schneidezahn raus! Keine Panik, der hat schon gewackelt-aber das es dann so schnell geht …:0) Jetzt ist das sprechen erstmal mit s nicht so einfach….puh war das ein Schreck. Aber natürlich habe ich den Hund nochmal gedrückt, war ja nicht mit Absicht :0) Auf den Schreck bin ich mit Papa dann erstmal mit 9 Hunden gefahren. Tja, was ein richtiger Doghandler ist … :0)

31.01.2016 – Norma Rasmussen Memorial Race

 

Am Sonntag, den 31.01.2016, habe ich mit Louis beim Norma Rasmussen Memorial Race den zweiten Platz gemacht. Den habe ich mir mit Mia geteilt, weil wir beide die gleiche Zeit gelaufen sind. Das war ein tolles, erfolgreiches Wochenende! 🙂

30.01.2016 – Willow Winter Carnival Race

 

Heute stand das erste Rennen an diesem Wochenende für mich an. Natürlich bin ich wieder mit Louis gefahren. 🙂

Diesmal sind wir nach Willow gefahren, wo auf dem See gefahren werden sollte. Zuerst sollten alle Hunde-Teams dem Skidoo im Rundkurs hinterher fahren, da das Wetter hier gerade nicht so toll ist. Es taut viel, es ist teilweise vereist und es war leider auch kein Trail mehr sichtbar. Aber wie man sich denken kann, wollte das kein Hund… Zum Glück mußten wir das nicht probieren … (also haben die auf Papa gehört & die Strecke ging 400m mit leichter Kurve.) Und los gings! Mama stand mit mir am Start und Papa hat im Ziel gewartet. Louis ist super gelaufen! Mit 0,6 sek. Vorsprung zum Zweitplatzierten hab ich gewonnen :0) Als Preis gabs diesmal keine Schleife, sondern eine Urkunde, Kopflampe, eine Tüte Leckerlie für Louis & Handwärmer.

Danach sind wir noch mit dem “Riesenrad” gefahren. Mama war ganz schön schlecht, weil das so schnell ging und sogar rückwärts fuhr. Mama hatte gehofft, dass das Riesenrad nicht so lange Zeit fährt. 😉 Aber ich fands toll :0) Es war ein älteres Riesenrad mit Baujahr 1987!

Morgen gehts dann wieter mit dem 2ten Rennen :0)

23. und 24.01.2016 – Montana Creek Race

 

Mein erstes Rennen stand an. Ich war so aufgeregt und habe mich tierisch gefreut endlich mit meinem Louis an den Start zu gehen.

Am ersten Tag mußte er sich erst noch etwas einlaufen. Aber ich habe trotzdem den 3. Platz erreicht! 🙂

Am zweiten Tag sind wir dann drei Sekunden schneller gewesen. Damit habe ich den zweiten Platz erreicht! Das war es schöner Start in die Rennsaison!

Nachts hatten wir dann ein Erdbeben. Ich hatte geschlafen als die Erde gewackelt hat…Papa sagt 7,1 auf der Richterskala … was das auch immer heisst? Aber zum Glück ist uns und den Hunden nichts passiert.

Mama und Papa haben ein paar Bilder von mir gemacht. Von unserer Vorbereitung, vom Schlitten waxen und vom Spielen mit meiner Freundin Mira. :o)

Reiten auf der Farm

 

In der letzten Januarwoche waren wir wieder auf der Learning Farm – es ist immer wieder toll hier her zu kommen!

Die Pferde laufen frei & ich durfte diesmal sogar auf dem großen Pferd reiten. Da war ich richtig stolz! :0) Ziegen füttern durfte natürlich auch nicht fehlen.

Danke an Deborah, es ist immer wieder schön, wenn ich mit Mama und Papa herkommen darf!

18. Januar 2016

 

Am 18. Januar ging mein Abenteuer wieder vom Hamburger Flughafen los. Doch auch wenn wir jetzt schon so oft da waren – so ganz ohne Probleme wäre es ja langweilig. 😉 Als erstes ging es mit der Adresse in den USA los, wo Mama nicht die PLZ im Kopf hatte. Also mussten wir Papa aus dem Bett klingeln. Zum Glück gibt es Handys! Puuh, erledigt. Dann war unsere ESTA Anmeldung nicht im Computer sichtbar – also nochmal abwarten, beim 2ten Mal hat es dann geklappt – wahrscheinlich mußte der PC erst wach werden. 😉 Und dann wurde uns bei der Handgepäckkontrolle unser 750g Glas Nutella ensorgt – über 100ml ( Flüssigkeit ).. haben wir nicht verstanden.. 🙁 – aber so ist das. Fragt euch nicht warum es nicht im Handgepäck war – der Koffer war zu schwer und es hat leider nicht mehr rein gepasst! Meine Spielsachen brauchen ja auch etwas Platz im Koffer! 😉

Unser Flug ging dann von HH nach Amsterdam ca. 1 Stunde. Der Flug war so schnell vorbei! Kaum waren wir in der Luft, waren wir auch schon wieder unten. Gleich nach der Ankunft in Amsterdam mussten wir erstmal viele Fragen wegen unserer Einreise in die US beantworten. Nach 2 1/2 Std Aufenthalt gings weiter nach Minneapolis ( 8Std Flug ). Dann standen da ca. 28 Automaten zur selbstbedienung, Pass einlegen, Fragen beantworten, Foto…unglaublich… .Insgesamt haben wir 5x unseren Paß vorgelegt, bis wir wieder am neuen Gate auf unserem Flug gewartet haben – puuuh.

Dann war der letzte Flug nach Anchorage dran ( 6Std). Ich hab müde und habe den ganzen Flug durchgeschlafen :0) Nach der Landung ab zum Kofferband und endlich hab ich meinen Papa wieder begrüßen können :0)

Dann ging es für eine Nacht ins Hotel. Am nächsten Morgen gleich nach dem Wässern der Hunde sind wir ins Diners frühstücken. ” Wheat toast & strawberry jam and warm milk “-meine Leibspeise in Alaska, warum auch immer ? :0) Danach sind wir Richtung Sheep Creek Lodge, wo erstmal unser “Wohnsitz “ ist und das erste Training für uns in Montana Creek anstand.

Endlich Schnee & Hunde trainieren- das erste Mal konnte ich dann mit meinem Hund Louis trainieren. Ich hab Louis so lieb. Also ist er mein Auserwählter für mein erstes Rennen an diesem Wochenende (Samstag und Sonntag) Drückt mir die Daumen!

Vielen Dank an Oma & Opa, die wieder so toll auf unsere Hunde in Deutschland aufpassen bis unsere Doghandlerin Melanie aus Alaska zurück ist 🙂

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